Wildunfall
Hier erhalten Sie alle wichtigen Informationen
Maßnahmen bei Wildunfällen

- Bewahren Sie Ruhe
- Halten Sie unter Berücksichtigung der Verkehrslage Ihr Fahrzeug an.
- Schalten Sie die Warnblinkanlage ein.
- Ziehen Sie eine Warnweste an.

- Sichern Sie die Unfallstelle mit einem Warndreieck ab.
- Helfen Sie eventuell verletzten Verkehrsteilnehmern.

- Verständigen Sie unverzüglich die Polizei (Tel.-Nr. 110).
- Befolgen Sie die weiteren Anweisungen der Polizei.

- Notieren Sie Ihre Mobilfunknummer auf dem Wildunfallband für eventuelle Rückfragen des Jägers.

- Befestigen Sie das Wildunfallband an einem Baum, Strauch oder Leitpfosten in unmittelbarer Nähe auf der Straßenseite, wohin das Wild geflüchtet ist.
- Ziehen Sie hierzu das mit einem Pfeil gekennzeichnete Ende des Bandes durch den Schlitz, so dass sich eine Schlaufe bildet.
- Achten Sie darauf, dass das Wildunfallband die Reflektoren des Leitpfostens nicht verdeckt.
Vielen Dank, dass uns dabei helfen, unnötiges Tierleid zu vermeiden. Ihre Jäger vor Ort im Landkreis Günzburg, vertreten durch den Jagdschutz- und Jägerverein Günzburg e.V.
Wildtiere sind Teil unserer Heimat. Wir sollten sie als Bereicherung unseres Lebensraums sehen, nicht als Gefahr oder Schädling.
Wir Menschen beschneiden den Lebensraum durch Straßen und Nutzung der Natur zum Ausbau und zur Sicherung unseres Wohlstandes. Hierbei kommt es unausweichlich zum Zusammentreffen zwischen Mensch und Tier.
Wir können Unfälle vermeiden. Helfen Sie mit. Vor allem bei Nacht und Nebel sowie zur Zeit der Ernte.
Uns Jäger vom Bayerischen Jagdverband liegt unser Wild am Herzen und wir wollen unnötiges Leid verhindern. Aus diesem Grund haben wir ein Markierungsband erstellt, das helfen soll, Wildunfälle zu vermeiden. Falls doch etwas passieren sollte, geben wir Ihnen damit einen kleinen Verhaltensknigge an die Hand.
Das Wildunfallband erhalten Sie bei uns, den örtlichen Polizeidienststellen sowie auf öffentlichen Veranstaltungen unseres Vereins.
Prävention von Wildunfällen
Grundsätzlich gilt: Eine angepasste Geschwindigkeit an Unfallschwerpunkten, bei Nacht und Nebel und ein geschärftes Bewusstsein helfen Unfälle zu vermeiden. Zudem führen Ablenkung durch Beifahrer oder Handy immer wieder zu teilweise schwerwiegenden Unfällen mit Gefährdung von Leib und Leben. Übrigens, wussten Sie? Die meisten Wildunfälle bei Tag oder in der Dämmerung werden oftmals durch Spaziergänger, Schwammerlsucher etc. und v.a. durch freilaufende Hunde verursacht. Bleiben Sie auf den ausgeschilderten Wegen und lassen bitte Ihren vierbeinigen Freund an der Leine. Das Wild kann Sie so gut verorten und gerät nicht in Panik mit anschließender Flucht.
Unfallschwerpunkte:
- An Wildschneisen
- An Blühstreifen
- Bei Tag- / Nachwechsel
„Wildwochen“:
- Setzzeiten April / Mai
- Brunft Ende Juli / August
- Erntezeit
